INSEL ELBA: SPORT » FREE CLIMBING



Text von Renato Bardi
Loc. Antiche Saline - 57037 Portoferraio (LI)
Tel. 0565.917140 - 967016

Free Climbing all'isola d'Elba


Los geht es zu einem Inselrundgang, auf dem alle Kliffs besucht werden und vielleicht kann man zwischen dem einen und dem anderen Weg auch baden gehen. Die schönen Einbuchtungen zwischen den Felsen laden zu einer erholsamen Pause ein und während wir von den Wellen massiert werden, bietet uns das Meer mit seinen Tiefen ein unvergessliches Licht- und Farbenspiel.

Madonna del Monte - S. Andrea Monte San Bartolomeo und Fetovaia

Madonna del Monte
Ausgangspunkt ist Portoferraio, die Hauptstadt Elbas, und es geht in Richtung Marciana zur Madonna del Monte, die über einen Pfad erreicht wird, der seinen Anfang an der Fortezza Pisana hat und in etwa 25 Minuten zurückgelegt werden kann. Entlang des Wegs treffen wir auf kleine Kapellen, die die Kreuzwegstationen symbolisieren. Der Pfad endet mit einer kleinen Treppe; kurz vorher sieht man auf der rechten Seite Granitfelsen, die die Form eines Adlers bilden.
Geht man nach dem Wallfahrtsort nach rechts, gelangt man zum Kliff. Die von Wasser und Wind erodierten Granitfelsen spiegeln unserer Vorstellung phantastische Figuren vor und während des Aufstiegs halten wir uns an die großen Ausweitungen und Löcher, die gigantische Bienenstöcke bilden. Diese Stelle eignet sich im Sommer zum Klettern, da es hier viele Schattenzonen gibt und hinter dem Wallfahrtsort das Teatro della Fontana (1698) liegt, an dem man seinen Durst auch mitten im August mit frischem Wasser löschen kann. Die Schwierigkeitsgrade reichen von IV bis 6b und die Wege sind im Frühling '97 von zwei Bergführern mit Nägeln versehen worden.

Sant'Andrea
Weiter geht es mit unserem Rundgang und wir gelangen nach S. Andrea, der Insel auf der Insel. Vom Strand folgen wir dem Pfad, der uns zum Walfelsen bringt, der auf die von zwei parallelen Wände gebildete Buch führt, von denen sich eine anlehnt und die andere leicht überhängend ist. Momentan gibt es nur wenige Wege, jedoch ist die Einrichtung weiterer Wege auf der Felsplatte geplant. Der Fels ist aus Granit und bildet auf dem Felsvorsprung leider eine Sandschicht, die ein sicheres Gehen erschwert. Die Schwierigkeitsgrade: von 6b bis 7b+.
Jetzt schenkt die Straße uns ein schönes Schauspiel. Wir legen den westlichen Ring der Insel zurück und entdecken die Schönheit dieser Zone mit ihren Buchten und hellen Sandstränden. Von hier aus kann man die Insel von Pianosa und an klaren Tagen auch Korsika sehen.

Monte San Bartolomeo und Fetovaia
In Chiessi angekommen bemerkt man sofort den Monte San Bartolomeo, der zu Fuß in etwa 40 Minuten zu erreichen ist. Auch hier sind die Wege von denselben Führern ausgerüstet worden, die an der Madonna del Monte tätig gewesen sind, Giorgio Peretti aus Cortina und Aldo Leviti aus Predazzo, mit Hilfe von Fabrizio Galeazzi, einem Elbaner.
Auf diesem circa 500 Meter über dem Meeresspiegel gelegenen Felsblock befindet sich auch ein kleiner Klettersteig, der an dem auffälligsten der Überreste einer mittelalterlichen Kirche seinen Anfang hat. In diesem Gebiet von Elba findet sich immer Granit, so wie auch am Kliff von Fetovaia, wenige Kilometer von Chiessi entfernt.
Hier ist für jeden etwas mit dabei, von V bis 7a+, immer auf der leicht angelehnten Felsplatte und mit technischen Passagen, bei denen dieser phantastische Granit es möglich macht, dass die Füße einen kleinen Halt und winzige Spalten nutzen können. Die Wege sind nicht übermäßig lang, jedoch kommt auf dieser „Strandpromenade” keine Langeweile auf; tatsächlich ist dieses Gebiet im Sommer Ziel von Nudisten, die manchmal auch das Klettern versuchen (ich überlasse Sie Ihren Vorstellungen). Dieser Teil ist nach Süden ausgerichtet und an einem windstillen Wintertag ist die Sonne warm genug, um ein T-Shirt anzuziehen und von morgens bis zum Sonnenuntergang in aller Ruhe zu klettern. Hier sind die Wege mit Harzklammern ausgerüstet, der Granit ist gelblich, jedoch sehr fest. Die Wege werden von oben erreicht und über einen kurzen Pfad gelangt man zur Basis. Sofort, nachdem dieses Kliff entdeckt wurde, ließen wir hier die Ketten zurück, jedoch hat irgendjemand, der dort vorbeikam (ich hoffe, dass es keine Kletterer waren), diese schöne Kette in Besitz genommen, sodass man jetzt ein Seil anbringen muss, um sich abzulassen, das man beim Weggehen bequem einholen kann.
Vom Autoparkplatz können diese Wege in 2 oder 3 Minuten erreicht werden.



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